Beratung und hilfe für opfer von rassismus, diskriminierung, intoleranz und struktureller gewalt


SOS Rassismus ist eine Anlaufstelle für Opfer von Rassismus, Diskriminierung, Intoleranz und struktureller Gewalt, sowie für deren Angehörige und für Zeugen solcher Vorfälle oder Umstände.

  • Beratung: Sind Sie diskriminiert oder aufgrund Ihrer Gruppenzugehörigkeit ungerecht behandelt worden? Wir zeigen Ihnen Ihre Rechte auf, beraten Sie und begleiten Sie in Ihrem Vorgehen gegen die Täter.

  • Wir beantworten Ihre Fragen zu Migration und Asyl. Wenn möglich helfen wir Ihnen weiter.

  • Soziale Beratung: Fühlen Sie sich benachteiligt und hilflos in der Schweiz? Wir informieren Sie über Ihre Ansprüche und helfen Ihnen soziale Unterstützung zu beantragen, begleiten Sie auf Ämter, vermitteln zwischen Streitparteien und helfen Ihnen, sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren.

  • Schreibdienst: Wir helfen Ihnen Briefe an Behörden und Konsulate aufzusetzen. Ausserdem bieten wir Übersetzerdienste für öffentliche und private Übersetzungen an.

Wir bieten Beratung in verschiedenen Sprachen an: Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch.

Wir garantieren absolute Diskretion: Unsere Beratungen sind vertraulich. Angaben zu Ihrer Person werden an keine Drittpersonen weitergegeben.

 

Monitoring

 

Nur wenn bekannt ist, dass es rassistische Diskriminierung gibt, wird auch etwas dagegen unternommen!

Deshalb dokumentiert SOS Rassismus die gemeldeten Rassismusvorfälle. Alle uns gemeldeten Fälle werden anonym und vertraulich behandelt. Auch die Dokumentation erfolgt anonymisiert.

Die Dokumentation der Rassismusvorfälle erfolgt über das Dokumentations- und Monitoringsystem DoSyRa. Diese Datenbank, die von der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus, EKR, und humanrights.ch betrieben wird,  wird durch verschiedene Rassismusberatungsstellen (siehe Vernetzung) bedient. Die dort eingetragenen Fälle werden statistisch ausgewertet und jährlich in einem Heft (Rassismusvorfälle in der Beratungspraxis), durch die Fachstelle für Rassismusbekämpfung, FRB, publiziert.